Quellenstand: 9. Oktober 2026.
Ein Angebot mit 15 kWp benennt zunächst eine Modul-Nennleistung, keinen feststehenden Gesamtpreis und keine garantierte Einspeisung. Für eine Kostenprüfung müssen Sie die angebotene Dachbelegung und die dazugehörigen Arbeiten kennen. Bitten Sie um eine Beschreibung, weshalb diese Größe für Ihr Gebäude und Ihren Strombedarf vorgeschlagen wird.
15 kWp liegt in der EAG-Förderkategorie B, über 10 bis 20 kWp. EAG-Wissensdatenbank.
Die Größenangabe in ein konkretes Angebot übersetzen
Verlangen Sie die Modellbezeichnung und Anzahl der Module sowie den Belegungsplan. Lassen Sie prüfen, welche Flächen tatsächlich nutzbar sind und welche Aufbauten oder Verschattung die Planung beeinflussen. Fragen Sie nach dem vorgesehenen Wechselrichter und dem Anschlusskonzept. Die Modul-Nennleistung sollte neben den weiteren technischen Leistungsangaben eindeutig bezeichnet sein.
Bei einem größeren Haushalt, einer Wärmepumpe oder einem Betrieb stellen Sie Verbrauchsdaten und Nutzungszeiten bereit. Lassen Sie heutige Nutzung und erst geplante zusätzliche Geräte getrennt rechnen. Eine pauschale Aussage, ein bestimmter Wechselrichtertyp sei bei größeren Anlagen immer die beste Wahl, erklärt Ihre konkrete Ausführung nicht.
Die vollständigen Kosten vergleichen
- Sind Dachzugang, Unterkonstruktion und Montage kalkuliert?
- Welche Leitungswege und Verteilerarbeiten wurden berücksichtigt?
- Wer übernimmt Netzunterlagen, Prüfungen und Übergabe?
- Welche Aufgaben sind noch von einer Rückmeldung abhängig?
- Ist ein Speicher enthalten oder eine getrennte Option?
Der AEA-Kostencheck verwendet ausgewertete Förderabrechnungen für die Einordnung konkreter PV-Angebote. AEA-Methodik.
Bereiten Sie für einen externen Vergleich den angebotenen Gesamtumfang vor. Vergleichen Sie einen Betrag pro kWp nicht mit einem Paket, dessen Speicheranteil unbekannt ist. Der Kostenratgeber erläutert die saubere Trennung der Positionen.
Größe, Förderung und Netz getrennt klären
Die genannte Förderkategorie bestätigt noch keinen Zuschuss für Ihr Projekt. Nutzen Sie den Förderleitfaden für das Verfahren und den Netzanschluss-Ratgeber für die Anschlussvorbereitung. Fragen Sie, welche netzseitige Annahme der Preis enthält und was bei einer geänderten Vorgabe neu zu planen wäre.
Solarenergie.at vermittelt Anfragen. Die konkrete Auslegung und das Angebot erstellt das ausgewählte Unternehmen. Fordern Sie bei einer kleineren oder größeren Vergleichsvariante eine Erklärung der Mehrleistungen an. So können Sie die 15-kWp-Entscheidung am Gebäude und am vollständigen Projektumfang festmachen.



