Eine PV-Förderentscheidung braucht den aktuellen Aufruf und eine eindeutig beschriebene Anlage. Alte Zuschussbeispiele, angekündigte Boni und allgemeine Ersparnisversprechen sollten Ihr Budget nicht bestimmen. Dieser Einstieg ordnet den Stand ein und zeigt, welche Fragen vor einer Verpflichtung zu klären sind. Quellenstand: 9. Oktober 2026.
Die EAG-Abwicklungsstelle nennt für den dritten Fördercall 2026 eine Laufzeit bis 22. Oktober 2026.
Den Aufruf der richtigen Maßnahme zuordnen
Geht es um eine neue PV-Anlage, eine Erweiterung oder eine andere Maßnahme? Welche Gebäudeart und Antragstellerrolle liegen vor? Legen Sie eine bestätigte technische Beschreibung bereit. Die aktuelle Laufzeit eines Aufrufs bedeutet nicht automatisch, dass jeder Antrag oder jeder Kostenbestandteil unterstützt wird.
Vor dem Antrag die offenen Punkte sammeln
| Frage | Schriftlich festhalten |
|---|---|
| Ausführung | Aktuelle Geräte- und Belegungsliste. |
| Programm | Richtlinie und zuständige Abwicklungsstelle. |
| Reihenfolge | Was darf im konkreten Verfahren wann erfolgen? |
| Verantwortung | Wer reicht ein und bearbeitet Rückfragen? |
Bewertung und Auftrag auseinanderhalten
Verlangen Sie den vollständigen Preis ohne rechnerisch vorweggenommene Zuschüsse. Welcher Förderstand ist tatsächlich bestätigt? Welche Zahlung wird bereits vorher fällig? Ein Angebot sollte diese Positionen getrennt zeigen. Gleiches gilt für behauptete steuerliche Vorteile: Übernehmen Sie keine historische Annahme als aktuelle Grundlage Ihrer Rechnung.
Wenn eine zweite Unterstützung vorgeschlagen wird, lassen Sie deren Anwendbarkeit und Kombination für dieselben Kosten konkret prüfen. Namen anderer Programme oder Beispiele aus einem anderen Bundesland sind dafür kein Ersatz.
Die laufende Mappe aktuell halten
Bewahren Sie die eingereichte Fassung und erhaltene Rückmeldungen auf. Bei einer geänderten Ausführung sollte klar sein, welche technische Variante dem Vorgang zugrunde liegt. Fragen Sie nach erforderlichen Aktualisierungen und planen Sie den Abschluss bereits mit dem ausführenden Betrieb.
Für Wiener Vorhaben vertieft der Wiener Förderratgeber die örtlichen Förderfragen. Die Checkliste zum PV-Angebotsvergleich hilft, den technischen Umfang vorzubereiten. Eine erfolgreiche Anfrage oder Einreichung ist noch keine automatische Förderzusage, und eine aktuelle Frist ist kein persönliches Versprechen einer Auszahlung.
Die Projektanfrage ist kostenlos und unverbindlich. solarenergie.at vermittelt Anfragen. Planung, Lieferung und Installation werden gegebenenfalls separat mit einem unabhängigen Fachbetrieb vereinbart.



