Wer Wärmepumpe und Photovoltaik gemeinsam plant, muss die technische Zusammenarbeit und die Förderverfahren getrennt beurteilen. Eine gemeinsame Rechnung bedeutet noch keine gemeinsame Förderzusage. Entscheidend sind die tatsächlich zuständigen Programme, deren aktueller Status und Ihr konkretes Gebäude. Quellenstand: 9. Oktober 2026.
Die KPC-Seite zum Kesseltausch 2026 meldet ausgeschöpfte Mittel: Neue Registrierungen und Anträge sind derzeit nicht möglich.
Den Heizungsauftrag zuerst beschreiben
Notieren Sie den vorhandenen Wärmeerzeuger, die versorgten Räume und die Warmwasserbereitung. Welche Sanierung ist ohnehin geplant? Welche Arbeiten gehören zum Heizungswechsel, welche zum PV-Projekt? Lassen Sie angebotene Leistungen getrennt auflisten. Das vermeidet ein Budget, das dieselbe Position zweimal oder einen offenen Umbau gar nicht erfasst.
Falls bereits eine Registrierung oder Zusage existiert, fragen Sie die zuständige Stelle nach dem Status Ihres konkreten Falls. Die Meldung über geschlossene Neuanträge beantwortet diesen individuellen Vorgang nicht. Legen Sie Aktenzeichen, Vertragsfassung und bisherige Rückmeldungen bereit.
Für beide Anlagen ein Förderblatt führen
| Feld | Eintragen |
|---|---|
| Projektteil | Heizung oder Stromerzeugung mit eindeutigem Umfang. |
| Programm | Aktuelle Richtlinie und zuständige Abwicklungsstelle. |
| Status | Geprüft, eingereicht, zugesagt oder ausgezahlt. |
| Offene Frage | Frist, Kombination oder fehlender Nachweis. |
Eine Kombination bestätigen lassen
Fragen Sie ausdrücklich, welche Unterstützung für dieselben Kosten gleichzeitig zulässig wäre. Legen Sie beiden Stellen die andere geplante Förderung offen. Eine allgemeine Werbeaussage über alle Zuschüsse reicht hierfür nicht. Bewahren Sie die Antwort mit Datum und dem geprüften Kostenumfang auf.
Stellen Sie das Gesamtbudget außerdem ohne zusätzliche Unterstützung dar. Welche Zahlungen fallen vor einer möglichen Auszahlung an? Welche Aufträge könnten getrennt ausgeführt werden? Besprechen Sie die Reihenfolge mit den verantwortlichen Betrieben, bevor ein erwarteter Zuschuss die Entscheidung trägt.
Was braucht die Anfrage?
Hilfreich sind Gebäudeunterlagen, Heizungsdaten, Stromabrechnung und die bereits vorhandenen Angebote. Der Wiener Förderratgeber erklärt den PV-Teil für Wien. Für andere Standorte muss die dort passende Unterstützung gesondert geprüft werden. Eine Anfrage ersetzt weder die Förderentscheidung noch die technische Planung.
Die Projektanfrage ist kostenlos und unverbindlich. solarenergie.at vermittelt Anfragen. Planung, Lieferung und Installation werden gegebenenfalls separat mit einem unabhängigen Fachbetrieb vereinbart.



